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Hormonelle Ursachen
 
- Hypophysenstörung:
Die Hypophyse ist eine Hormondrüse im Gehirn, welche u. a. das "FSH" bildet. FSH bedeutet "Follikel-stimulierendes Hormon". Ein Follikel ist ein Eibläschen, welches die Eizelle enthält. Ist die Bildung gestört, kann es sein, dass der Körper keine Eizellen produziert.
 
- PCO-Syndrom:
 Ausgesprochen bedeutet es "Polycystisches Ovarialsyndrom". Ausgelöst wird das PCO-Syndrom vermutlich durch Umwelteinflüsse, es kann aber auch vererbt werden und ist wohl eine der häufigsten Gründe für die Sterilität. Eizellen werden kaum oder garnicht gebildet, da die zu hohen männlichen Geschlechtshormone, welche mit dem PCO-Syndrom einhergehen, die Produktion und Reifung der Eizellen behindern.
 
-  Insulinresistenz:
 Die Insulinresistenz findet man sehr häufig im Zusammenhang mit dem PCO-Syndrom. Normalerweise werden Zuckermoleküle durch das Insulin in die Zelle aufgenommen und versorgt diese mit Energie. Bei einer Insulinresistenz kann dies aber nicht geschehen und es wird zu viel Insulin produziert, um die Versorgung aufrecht zu erhalten. Da sich Insulin auch auf den Hormonhaushalt auswirkt, werden auch die männlichen Geschlechtshormone vermehrt, die schädlich für die Eizellen sind.
 
- Gelbkörperschwäche:
Nach dem Eisprung setzt die Eizelle das Gelbkörperhormon frei. Dieses ist nicht nur für die Eizellreife verantwortlich, sondern baut auch die Schleimhaut der Gebärmutter auf, um anschließend die Schwangerschaft zu halten. Besteht eine Gelbkörperschwäche, wird die Eizelle entweder nicht befruchtet, da ein Fehler vorliegt, oder es kommt zum Abgang, da die Schleimhaut nicht genügend aufgebaut werden konnte.
 
- Erhöhtes Prolaktin:
Eizellen benötigen das Hormon Prolaktin um gut reifen zu können. Auch für den anschließenden Eisprung ist es verantwortlich. Ist der Wert zu hoch, gibt es bei beiden Vorgängen eine Störung. Stress und psychische Faktoren können dies beeinflussen.
 
- Schilddrüsenunterfunktion:
Da die Schilddrüse eine riesige Hormonproduktion besitzt, wirkt sie sich natürlich auch auf die Tätigkeit des Eierstocks aus. Diese funktionieren dann entweder falsch oder garnicht.
 
- Follikelreifungsstörung:
Wie erwähnt sind Follikel die Eibläschen. Wenn eine Reifungsstörung vorliegt kann passieren, dass die Eizellen nicht reifen und somit nich befruchtbar sind. Manche lassen sich befruchten, entwickeln sich jedoch nicht weiter und sterben dann ab. Eine Einnistung der Eizelle ist unwahrscheinlich.
 
 
Organische Ursachen
 
- Verschlossene Eileiter:
Hat der Eileiter Engpässe oder ist er komplett verstopft (dies kann nach einer Entzündung geschehen), ist er kaum noch für den Transport der Eizellen zu gebrauchen. So kommen die Samenzellen auch nicht zum Ziel. Es findet also keine Befruchtung statt.
 
- Myome:
Das sind gutartige Gewächse bzw. Ausstülpungen des Gebärmuttermuskels. Myome verdrängen oft den Platz für die Einnistung einer Eizelle oder führen - wenn sie ungünstig liegen - dazu, dass die Eizelle erst gar nicht in die Gebärmutter kommt. Myome werden häufig vererbt.
 
- Endometriose:
Hier handelt es sich um eine chronische (dauerhafte) Erkrankung des Endometriums (Gebärmutterschleimhaut). Hierbei kommt es vor, dass sich die Schleimhaut ausserhalb der Gebärmutter ansammelt. Sie kann auch die Eierstöcke befallen und somit zur Sterilität führen.
 
- Zysten:
Zysten sind mit Flüssigkeit gefüllte Hautblasen, die sich häufig am Eierstock befinden. Sie können die Tätigkeit der Eierstöcke empfindlich beeinträchtigen.
 
- Angeborene Fehlbildung der Gebärmutter:
Manchmal kommt es vor, dass sich ein so genanntes Septum in der Gebärmutter bildet. Dies kann man als eine "Trennwand" in der Gebärmutterhöhle beschreiben. So ist sie natürlich nicht sonderlich einsatzbereit.



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